Weinquiz zum Ausdrucken
Schweizer Wein
Die Weinregionen, Rebsorten und Eigenheiten der Schweiz, vom Genfersee bis an den Bodensee.
12 Fragen · Lösungen auf Seite 2
Zwei A4-Seiten: zuerst die Fragen, dann die Lösungen. Im Druckdialog lässt sich das Blatt auch als PDF speichern.
Weinquiz · Zum Ausdrucken
Schweizer Wein
NamePunkte/ 12
Welcher Kanton besitzt die grösste Rebfläche der Schweiz?
Welche Schweizer Weinlandschaft steht auf der Liste des UNESCO-Welterbes?
Unter welchem Namen wird der Chasselas im Wallis verkauft?
In welcher Schweizer Weinregion ist Merlot mit Abstand die wichtigste Traubensorte?
Welcher Kanton vermarktet seine Weinregion als «Blauburgunderland»?
Bis auf welche Höhe reichen die Rebterrassen von Visperterminen, die als höchste Europas gelten?
Für welche Traubensorte ist die Walliser Gemeinde Fully besonders bekannt?
Welche Sorte wird im Wallis als Malvoisie verkauft?
Gamaret und Garanoir sind Kreuzungen von Gamay mit welcher Sorte?
Richtig oder falsch: Ein Teil der Reben der AOC Genève steht auf französischem Boden.
Woher hat die Sorte Completer ihren Namen?
Welche Flaschengrösse hat in der Schweiz, besonders in der Waadt, neben 75 cl eine lange Tradition?
weinquiz.ch/de/ausdrucken/schweizer-wein/ · Lösungen und Erklärungen auf Seite 2
Für die Spielleitung
So spielt ihr es an der Degustation
- Druckt Seite 1 für jede Person oder jedes Team aus, Seite 2 mit den Lösungen nur einmal, für die Spielleitung.
- Schenkt ein und gebt zehn bis fünfzehn Minuten: Pro Frage wird eine Antwort angekreuzt, Nachschauen auf dem Handy gilt nicht.
- Tauscht die Blätter, die Spielleitung liest die Lösungen samt Erklärung vor. Jede richtige Antwort gibt einen Punkt.
Noch eine Runde? Die Apéro-Runde spielt ihr zu zweit bis zu sechst auf einem einzigen Handy: weinquiz.ch/party
Lösungen: Schweizer Wein
B Wallis
Das Wallis bewirtschaftet rund 4 600 Hektaren Reben, etwa ein Drittel der Schweizer Rebfläche; die Waadt folgt mit rund 3 800 Hektaren, Genf mit rund 1 400.
A Lavaux
Die Terrassen des Lavaux zwischen Lausanne und Montreux sind seit 2007 UNESCO-Welterbe; ihre Trockensteinmauern gehen auf die Klöster des Mittelalters zurück.
A Fendant
Fendant ist der Walliser Name des Chasselas; seit 1966 ist die Bezeichnung dem Wallis vorbehalten. Die drei anderen Namen stehen im Wallis für andere weisse Sorten.
C Tessin
Im Tessin steht Merlot auf rund drei Vierteln der gut 1 100 Hektaren Reben; die Sorte wurde Anfang des 20. Jahrhunderts aus Bordeaux eingeführt.
A Schaffhausen
Im Kanton Schaffhausen steht Blauburgunder (Pinot Noir) auf gut der Hälfte der rund 480 Hektaren Reben und auf über 80 Prozent der roten Fläche; Zentrum ist der Klettgau im Westen des Kantons.
C Rund 1 150 Meter
Die Terrassen oberhalb von Visp steigen bis auf rund 1 150 Meter; angebaut wird vor allem Heida (Savagnin blanc), weshalb Visperterminen als «Heidadorf» bekannt ist.
D Petite Arvine
Fully bei Martigny gilt als Hochburg der Petite Arvine und hat ihr sogar eine Maison de la Petite Arvine gewidmet; die Reben wachsen auf Granit und Gneis, eine Seltenheit im sonst meist kalkhaltigen Wallis.
D Pinot Gris
Malvoisie ist der Walliser Name des Pinot Gris, der hier gern als süsser Flétri aus eingetrockneten Trauben ausgebaut wird; trockene Weine tragen meist den Namen Pinot Gris.
A Reichensteiner
Beide Geschwistersorten entstanden 1970 an der Forschungsanstalt Changins aus Gamay × Reichensteiner, einer weissen deutschen Züchtung; Gamaret gibt dunkle, würzige, Garanoir leichtere, fruchtigere Weine.
A Richtig
Genfer Winzer bewirtschaften rund 120 Hektaren in der grenznahen französischen Zone, die zur AOC Genève gehören und seit 2010 auch in der Bundesstatistik mitgezählt werden; die Rebberge am rechten Rhoneufer reichen bis an die Landesgrenze.
A Vom Nachtgebet Completorium
Die Churer Domherren tranken den Wein nach der Komplet, dem letzten Stundengebet des Tages; die Sorte ist 1321 erstmals urkundlich erwähnt.
B 70 cl
Die 7-dl-Flasche entspricht dem «demi-pot» der alten Waadtländer Masse, die der Kanton 1822 gesetzlich festlegte; der ganze Pot fasste 1,4 Liter. Heute wird der grösste Teil des Schweizer Weins in die europäische Norm von 75 cl abgefüllt, doch für den Schweizer Markt bleibt die 7-dl-Flasche zulässig und ist aus den Waadtländer Kellern nicht verschwunden.
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